[Rezension] Carrots von Colleen Helme

Blurb: Shelby Nichols is an average woman who is married to the only guy she ever fell for. Her life is organized and predictable, revolving around her husband and two children. All that changes the day she stops at the grocery store for some carrots. As the cashier rings up her purchases, a gunman is busy robbing the bank inside the store. When a customer grabs the robber’s mask, he is shot and everyone runs for cover. Everyone except Shelby, who finds herself face to face with the killer. The next thing she knows, she’s lying on the floor with a bullet wound to her head. Luckily, the bullet only grazes her scalp, and she doesn’t suspect any lasting affects until later, when she suddenly ‘hears’ what people are thinking. With this uncanny ability, her life takes on a whole new dimension. Her kids think she’s bossy and too old to understand them, but that’s nothing compared to her husband. He says he loves her, but what is it about the redhead at work that he doesn’t want her to know? As if that isn’t enough, the gunman knows she can identify him, and he’s out to silence her forever. In her fight to stay alive, she is saved from certain death by a handsome hit-man with ties to organized crime. This pulls Shelby even deeper into danger, where knowing someone’s thoughts can not only hurt her feelings, but get her killed.

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Genre: Fantasy, Chick-Lit
Serie: Shelby Nichols Adventures #1
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2011
Cliffhanger: Nein
HEA/Happy End: Sie ist schon verheiratet, außerdem ist dies keine Romanze, also nein

Bewertung: 4 Sterne ✶ ✶ ✶ ✶

review in english: here on goodreads
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Carrots ist der erste Teil der Shelby Nichols-Reihe von Colleen Helme und hat das, was mir bei den Stephanie Plum Büchern immer gefehlt hat: das Fantasy-Element.
Ich habe Carrots nur durch Zufall gefunden, als ich auf amazon Buchvorschläge durchgeblättert habe. Eigentlich habe ich es sogar überblättert, musste dann aber nachgucken, ob ich richtig gelesen hatte. Ein Buch namens Carrots / Möhren? Wer kommt auf so einen Titel?

So lustig der Titel auch ist, er passt. Bei manchen Büchern fragt man sich immer, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat, nicht so bei Carrots. Denn die Shoppingtour nach Möhren ist an allem Schuld.
Das Cover finde ich auch passend, in der eine Hand eine Waffe, in der anderen die Möhren. Derjenige, der für dieses Cover zuständig war, verdient ein dickes Lob.

Ich habe Carrots ohne jedliche Erwartungen angefangen. Mir aber etwas lustiges und leichtes erhofft (was ich auch bekommen habe).

Ein Grund, warum ich das Buch mochte, ist Shelby.
Ich mag Shelby. Sie ist einfach total sympathisch und hat die selben Probleme, wie alle Leute. Die Arbeitskollegin ihres Mannes ist zu hübsch, sie kann sich keine Namen merken, weswegen sie einen der Cops Dimples nennt (Ich kann mir auch keine Namen merken, deswegen heißt er bei mir auch nur so), sie hat Probleme mit ihren Kindern und und und … Sachen, die du und ich auch haben (wenn man denn Kinder und einen Ehemann hat 😉 ).
Dann allerdings bekommt sie die Fähigkeit Gedanken lesen zu können (durch einen Kopfschuss) und reitet sich in verschiedene Schwierigkeiten hinein. So landet sie zum Beispiel in den Geschäften von Mafiaboss Joey “The Knife” Manetto und seinem Auftragskiller Ramos.
Ich mochte beide, aber besonders Ramos. Er ist zwar ein Auftragskiller, aber er hat Prinzipien und er findet, dass Shelby ein schlechter Einfluss auf ihn ist, da sie ihn dazu bringt, netter zu sein (also ist sie eigentlich ein guter Einfluss) und ich hoffe, dass wir von Ramos noch viel mehr sehen werden. Ich denke nämlich nicht, dass er ein schlechter Kerl ist.
Auch die Nebencharaktere, wie die Detektives und die Kinder, sind nett und real beschrieben.

Des Weiteren war Carrots lustig. Manche Stellen waren allerdings auch idiotisch, weswegen ich aber erst Recht wissen wollte, wie es weiter geht. Weil sie idiotisch lustig waren.

Die Schreibweise war schön flüssig und leicht zu verstehen. Zwar gab es hin und wieder kleine Wiederholungen, aber über die kann ich ausnahmsweise mal hinweg sehen.

Das Ende war auf lustige Weise chaotisch. Ich kann nur sagen: arme Shelby 😉

Allerdings gab es in Carrots auch eine Sache, die mich gestört hat. Sie hat meinen Lesefluss nicht gestört, ist auch nicht wirklich relevant für die Story, ist mir aber aufgefallen:

    • Shelby wird von dem Bankräuber in den Kopf geschossen. Sie ist die Einzige, die ihn identifizieren könnte, dennoch veröffentlicht die Zeitung ein Bild von ihr zusammen mit ihrem richtigen Namen. WTH? Das würde eine richtige Zeitung nie machen (hoffe ich doch). Ihren Ehemann, einen Anwalt, stört das auch.

Alles in allem war Carrots aber ein schönes und lustiges Buch für ein verregnetes Wochenende. Es war nichts ernsthaftes und brachte mich öfters mal zum Schmunzeln. Teil zwei Fast Money habe ich mir schon gekauft.

Ich würde Carrots jedem empfehlen, der Janet Evanovich-Bücher mag, aber immer den paranormalen Touch vermisst hatte. Auch empfehle ich Carrots jedem, der einfach nur unterhalten werden will und keine zu hohen Ansprüche an ein Buch hat.

4.5 von 5 Sternen

Hier könnt ihr es kaufen: Amazon DE

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